Ein Drängler reichte an der Halfpipe. Phillip fuhr durch das große Becken, bremste statt zu beschleunigen. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Nach der OP waren wir zuversichtlich. Wochen später merkten wir, wie verändert er war. Er hatte Sehstörungen und Konzentrations- schwächen. Er war unruhig und gereizt.

Paul war schon etwas spät, als er mit dem Fahrrad zur Schule los fuhr. Der Helm blieb zuhause. Ein PKW nahm ihm die Vorfahrt. Der Bruch in der Schulter war langwierig, heilte aber. Nur die Kopfschmerzen und Schlafstörungen blieben.

Der Schock des Unfalls war ja eigentlich schon heftig, dann die ganze Zeit des Krankenhauses. Da fühlten wir uns noch gut versorgt. Später aber - beim Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma - mussten wir uns ziemlich allein durchfragen und selbst organisieren. Hilfe fanden wir beim Netzwerk.

 

Hanna lag auf der Wickelkommode, ihr älterer Bruder wollte mir das Telefon geben. Ich drehte mich um, und Hanna fiel von der Kommode. Wir dachten an eine leichte Gehirnerschütterung. Erst später erfuhren wir vom Schädel-Hirn-Trauma.

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